Setzprozess Blindniete

Zur Verarbeitung des Blindnietes wird ein passendes Nietwerkzeug benötigt. Dies kann durch Muskelkraft (Handgeräte) oder Fremdkraft (z.B. pneumatisch-hydraulische Setzgeräte oder Akku-Nieter) angetrieben werden. Der Setzprozess verläuft prinzipiell immer in identischen Schritten. Der Blindniet wird mit dem Nietdorn in das Setzgerät eingesteckt und in das Nietloch eingeführt. Durch Auslösen des Setzgerätehubes wird der Nietdorn mit den Spannbacken gegriffen und gezogen. Der Nietdornkopf formt dabei das Schaftende der Niethülse um. Der Prozess ist abgeschlossen, wenn der Dornkopf die Höhe der Bauteiloberfläche erreicht. Diese Position ist mit einem starken Kraftanstieg verbunden, bei dessen Erreichen der Nietdorn an seiner Sollbruchstelle abreißt. Der abgerissene Dorn wird entfernt, der Restnietdorn verbleibt im Niet.